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Challenge Roth 2021

Am vergangenen Sonntag starteten Oliver Gericke und Rafael Lepiarz (beide Tri-Team SSV Ettlingen) bei der Challenge Roth 2021. Während der Startschuss für das Feld der Profi Athleten bereits kurz vor 7 Uhr ertönte, liefen die Vorbereitungen für Olivers und Rafaels langen Tag in den Endzügen, bis beide schließlich kurz vor 8 Uhr ebenfalls ins Wasser gingen und die Strecke von 3,8 km im Main Donau Kanal meisterlich absolvierten. Der anschließende 170 km Rundkurs quer durch die malerische Landschaft rund um Roth verlief ebenfalls ohne Zwischenfälle. Als Abschlussdisziplin folgte ein Marathon in der klassischen Länge von 42,2 km. Doch auch diesen bewältigten beide Mitglieder des SSV Ettlingen mit Bravur und konnten die legendäre Triathlon-Langdistanz mit einem Zieleinlauf im Stadion der Challenge Roth finishen.

Super Leistung Jungs!

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Öztaler Radmarathon 2021 – 238 km mit 5500 Höhenmetern

Für Ötzi, wie man den Ötztaler Radmarathon umgangssprachlich nennt, hat sich unser Triathlet Alexej Markov  noch 2020 angemeldet.

Das Rennen wurde aber wir viele anderen aufgrund der Pandemie auf 2021 verschoben und sollte nun am 29.08.21 stattfinden.

Schon vor ein paar Wochen vor dem Start werden die Wetterprognosen durchstöbert und es wird darüber in den Foren und auf Facebook viel diskutiert.

Dann kam die Meldung, dass die Strecke wegen dem Felssturz auf der Straße zwischen Ötz und Ochsengarten auf dem Weg nach Kühtai geändert werden muss. So die Ersatzstrecke sollte weiter unten nach Haiming gehen und von dort aus über Haimingerberg und Sattele nach Kühtai, was zusätzlich 10 km und 250 Hm bedeutet würde. Dafür wurde die Startzeit um 15 Minuten früher. Die Durchfahrtzeiten (also Zeitlimits) gleich bleiben sollen. Was bestimmt die Aufregungen unter denen, die ohnehin gegen die Limits kämpfen, auslösen sollte.

Die Wetterberichte haben nichts Gutes versprochen: kalt und nass am Start, eventuell Schnee und Schneeregen an den Pässen. Das hat sehr wahrscheinlich dazu geführt, dass dieses Jahr ca. 1300 Teilnehmer gar nicht gestartet sind (und nicht ins Ötztal angereist). Das finde ich gemein, weil es immer wieder viele Leute gibt, die gerne starten möchten, haben aber keinen Startplatz bekommen (ja, die Startplätze werden verlost, und man braucht etwas Glück).

Am Sonntagmorgen war er kalt aber überraschenderweise trocken. Also um 5:45 Uhr bin ich zur Startaufstellung gefahren und ca. 35 Minuten vor dem Start stand ich genau 1000 m vor der Startlinie (also mitten des Pulkes).

Die Abfahrt über Ötz nach Haiming lief unproblematisch. Dann kam der fast 10 km lange Anstieg mit 10% Schnitt zum Sattele, kurzes flaches Stück an Ochsengarten und weiter 8 km hoch nach Kühtai. Auf der Auffahrt war es viel los, und man musste immer konzentriert bleiben und sorgfältig überholen, da Leute immer wieder langsamer wurden.

So bin ich nach Kühtai angekommen, die Wasserflaschen an der Labestation aufgefüllt, die Regenjacke und die Handschuhe angezogen. Es war doch frisch oben (knapp über dem Gefrierpunkt), aber Gott sei Dank trocken.

Nach Kühtai kam die schnelle Abfahrt nach Innsbruck und weiter relativ flach nach Brenner zur Labe und runter nach Sterzing. Immer wieder trocken, erstaunlich!

Der Anstieg zum Jaufenpass ist zwar lang (15 km), ist aber konstant (7,5%). Oben wieder die Flaschen aufgefüllt, warme und windfeste Klamotten angezogen (es war richtig kalt oben) und weitergefahren.

Die Abfahrt von Jaufenpass nach St. Leonhard ist teilweise technisch, aber auch sehr schnell und unproblematisch (es wäre doch anders, wenn es nass gewesen wäre).

Und erst jetzt beginnt der Ötzi, ab dem 180 km. Der Anstieg nach Timmelsjoch: 28 km und 1800 Hm.

Die Auffahrt kann man auf drei Teilen teilen: 14 km mit steilen Abschnitten, im Schnitt 7%, 4 km flach 2% bis zur Labestation und noch 10 km mit 7% Schnitt.

Am Anfang des Anstieges war es bei den +22 Grad in Italien sehr heiß und sonnig. Aber je höher desto kälter wurde es.

Oben angekommen hat es angefangen zu scheinen und zu regnen. 0 Grad. Aber schon egal. Wieder Winterklamotten drauf und ab in die Abfahrt. Die nassen Straßen, Regen, beschlagene Brille mit kaum Durchsichtigkeit und allgemeine Müdigkeit und Konzentrationsverlust haben dafür gesorgt, dass man relativ langsam aber ganz bewusst sicher abfährt.

So nach 10:57 nach dem Start bin ich nass, kalt und gezittert aber überglücklich ins Ziel gekommen.

Fazit:

Wetter an sich war gar nicht so schlimm, wie man es sich vorgestellt hat: man hätte einfach schneller unterwegs sein sollen um komplett trocken zu bleiben.

Perfekt organisierte Veranstaltung, Laune und Unterstützung auf der Strecke ist brutal.

Es war ein tolles Erlebnis! Ötzi, ich komme wieder!

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Ironman Kopenhagen 2021

Vor der wunderschöner Kulisse Kopenhagens und bei sportlichen 16 Grad Wassertemperatur im Öresund starteten um 07:10 Uhr, bei sehnlich erwartetem Sonnenschein, zwei Ettlinger Triathleten auf der Ironman Langdistanz.
Der Wettkampfkalender während der Corona Pandemie lässt derzeit sehr spontane Anmeldungen zu, worauf sich Kerstin Bannwolf und Marco Lopez fünf Wochen zuvor erst für das großartige Event entschieden haben.
Der Ironman, bestehend aus 3,8 km Schwimmen im Amager Strandpark, dem 180 km Zeitfahren auf einer zwei Rundenstrecke nördlich von Kopenhagen mit Ausblicken auf das Meer und das wellige Hinterland sowie dem abschließenden 42,2 km währenden Marathon, gehört zu den schönsten Rennen weltweit.
Ganz Kopenhagen war an diesem sonnigen und windigen Sonntag auf den Beinen, um die Triathleten auf ihrer langen Reise zum Zielbogen zu unterstützen. Die Stimmung war fantastisch und es war überwältigend, wieder so viele Menschen unter freiem Himmel so freundlich und ausgelassen zu erleben.
Kerstin und Marco lieferten beide schnelle Schwimm- und Radzeiten ab.
Beim Marathon sammelte Marco seine verletzte und enttäuschte Partnerin schließlich bei Km 21 ein und begleitete sie meist gehend bis zu seinem Zieleinlauf. Kerstin zeigte wie immer ihren ausgeprägten Willen und Sportsgeist um ihre letzte Laufrunde nach einer Gesamtzeit von 12:13 Stunden ins Ziel zu bringen. Marco fieberte nach einer Gesamtzeit von 11:07 Stunden im Zielbereich vor dem Christiansborg Palast, dem erwarteten Zieleinlauf Kerstins entgegen.
Nach 226 km Sport hielten zwei glückliche Athleten ihre Finisher-Medaillen in Händen.
Beseelt und voller neuer Erfahrungen aus den oft unkalkulierbaren Ironman Langdistanzen, planen beide schon ihre nächsten Triathlon Abenteuer.

Herzlichen Glückwünsch von der Abteilung zu diesen beiden Leistungen.

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Frankfurt-City-Triathlon 2021

So langsam nimmt die Triathlon Saison richtig Fahrt auf. Und so haben Mika Gmelin, Gabi Bock und Moritz Gmelin vom Tri-Team SSV Ettlingen den Frankfurt-City-Triathlon am 1.8.2021 als Formcheck in Richtung ihrer jeweiligen Saisonhöhepunkte mitgenommen.
Ein Tolles Event mit über 2000 Startern unter Corona-Auflagen haben die Organisatoren da bei perfekten äusseren Bedingungen auf die Beine gestellt. Jedermann, Sprint, Olympische und Mittelstrecke wurde hier am Langener Waldsee und mitten in der City angeboten. Alles innerhalb eines Vormittags auf perfekt abgesperrten Strecken.
Als erster ging Moritz um 6:30 auf seine Mittelstrecke (2000m Schwimmen, 80km Radfahren und 20km Laufen). Danach startete Gabi auf der Sprintstrecke über 750m Schwimmen, 27km Rad und 5km Laufen, gefolgt von Mika auf seiner ersten Olympischen Distanz (1500m / 45km / 10km).
Während Gabi mit einer Zeit von 1h36min und Moritz (3h59min) mit jeweils 2. Plätzen in ihren Altersklassen sehr zufrieden sein durften konnte Mika seine Altersklasse dank bärenstarker Rad und Laufleistung in 2h15min sogar gewinnen.
Herzlichen Glückwunsch von der Abteilung zu diesen hervorragenden Ergebnissen.
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Haggethlon 2021

Der vereinsinterne Triathlon „Haggethlon“ fand heute unter Begeisterung allen teilnehmenden Triathleten bei trockenen und angenehmen Bedingungen wie gewohnt mit Start in Langensteinbach statt.
Das Schwimmen über 600 Meter wurde zuvor beim Training im Albgaubad unter Zeitnahme absolviert.
Heute, am Sonntag den 25.07., fand die ca. 29 km lange und hügelige Radfahrt sowie der abschließende, ebenfalls hügelige 7 km Lauf in Langensteinbach statt.
Hierbei wurden folgende Zeiten erzielt (Staffel und Einzelstarter):

Teilnehmer/Schwimmer Schwimmen Wechsel 1 Rad Wechsel 2 Laufen inkl. Wechsel Gesamt Platz
Celine 00:11:22 00:00:00 00:51:52 00:00:00 00:28:33 01:31:47 1
Elke 00:11:20 00:00:00 00:51:40 00:00:00 00:36:37 01:39:37 2
Lena 00:12:59 00:00:00 00:49:59 00:00:00 00:36:39 01:39:37 2
Jörn, Leo, Tom 00:10:29 00:00:00 00:41:48 00:00:00 00:25:38 01:17:55 1
Micha, René 00:09:47 00:00:00 00:48:52 00:00:00 00:30:35 01:29:14 2
Gabi, Nikolai, Gebhard 00:11:59 00:00:00 00:49:21 00:00:00 00:31:52 01:33:12 3
Dirk, Manfred. Michael 00:12:09 00:00:00 00:50:18 00:00:00 00:32:00 01:34:27 4
Mika 00:09:32 00:00:00 00:42:46 00:00:00 00:29:17 01:21:35 1
Felix 00:10:30 00:00:00 00:42:22 00:00:00 00:30:02 01:22:54 2
Frank 00:09:33 00:00:00 00:45:40 00:00:00 00:28:28 01:23:41 3
Clemens 00:09:32 00:00:00 00:45:38 00:00:00 00:28:47 01:23:57 4
Moritz 00:08:30 00:00:00 00:45:55 00:00:00 00:31:35 01:26:00 5
Tino 00:11:49 00:00:00 00:44:58 00:00:00 00:31:56 01:28:43 6
Chris 00:10:39 00:00:00 00:47:34 00:00:00 00:30:37 01:28:50 7
Sascha 00:10:51 00:00:00 00:46:24 00:00:00 00:31:43 01:28:58 8
Rapha 00:10:33 00:00:00 00:48:52 00:00:00 00:34:47 01:34:12 9
Alex 00:12:01 00:00:00 00:49:17 00:00:00 00:35:05 01:36:23 10
Rüdiger 00:10:20 00:00:00 00:56:52 00:00:00 00:34:08 01:41:20 11
Kalle 00:10:20 00:00:00 01:02:40 00:00:00 00:43:24 01:56:24 12

 

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern und insbesonderer Dank an Clemens Axtmann sowie allen Helfern für die Organisation der jährlich stattfindenen Veranstaltung.