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Interview mit SSV Triathlet Felix Tutsch, insgesamt schon 19 Langdistanzen

Interview mit Felix Tutsch
L= Lars (Fragesteller)
F= Felix

L: Vielen Dank, dass Du Dich bereit erklärt hast für dieses Interview.

F: Gerne!

L: Herzlichen Glückwunsch zu einem erfolgreichen Jahr: insgesamt 19 Volldistanzen, davon 2 in diesem Jahr mit Siegen in der Altersklasse sowie einige Zeitfahren, Kurztriathlons, Duathlons etc. …

F: Das waren 2 Triathlon-Langdistanzen in Hannover und beim Ironman Vichy. Gesamtrang zwei und AK-Sieg in Hannover, dazu zwei zweite Plätze bei Zeitfahren, ein dritter Platz beim Ultramarathon über 50 km, dazu ein zweiter Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Duathlon über die Langdistanz, aber der einzige echte Sieg war der als „schnellster Hohenwettersbacher“!

L: Welches war Dein erster Triathlonwettkampf?

F: NZ-Triathlon in Murr… im Mai 2010.

L: Ist ja noch gar nicht so lange her!

F: Nee-gar net. Ich habe ja erst 2009 angefangen mit dem Sport, ich bin ja Handballer.

L: Wie bist Du zum Triathlon gekommen?

F: Ich habe erst Handball und Fußball gespielt- und dann, als ich gemerkt hab, dass der Ball mich mehr behindert  als hilft und ich erst in der 50. Minute richtig auflauf- dann hab ich ‘ne Weile Formationstanz gemacht und dann Latein gelernt und durchs Latinum kam ich natürlich zum Laufen weil ich die Wörter hab lernen müssen. Dann hab ich 100 Wochenkilometer gehabt um laufend die Wörter zu wiederholen. Dann hab ich gedacht: Studiere ich halt noch Sport um meine Einstellungschancen zu erhöhen – nach Deutsch und Geschichte hab ich noch ein drittes Fach gebraucht. Dann habe ich alle Sportarten gleichzeitig in 6 Semestern durchgezogen.

L: Was ist das Geheimnis Deines Erfolgs?

F: Pause – ich hab keinen Erfolg- andere sind viel schneller als ich. Ich mach‘ das ja als Ausgleichssport und will damit kein Geld verdienen. Das ist ein Ausgleich um nicht radikal zu werden und politischen Unfug zu machen. Um das ertragen zu können was um mich herum passiert. Wahrscheinlich mach‘ ich deswegen Triathlon.

L: Neben dem vollen Lehrerdeputat, aktiver Politik, Erstellen von Trainingsplänen für den Verein, Kindern, Familie sowie Haus und Garten- wie bleibt da noch Zeit für das intensive Training?

F: Ich verzichte auf ganz viel, was andere machen: Ich bin nicht bei Facebook, check einmal am Tag meine E-mails und guck wenig Fernsehen- da bleibt viel Zeit übrig. Und dann trainier ich halt viel Abends wenn die Kinder im Bett sind- setz mich aufs Ergobike und fahr 50 km. Ansonsten fahr ich per Rad zur Schule.

L: Mag Deine Frau Triathlon?

F: Ja! Ich bin überrascht. Sie hat inzwischen richtig Ahnung und erkennt sicher 20 Langdistanztriathleten.

L: Wissen Deine Schüler von Deiner Leidenschaft?

F:Ja, ich erzähl Ihnen ja ständig was davon. Ich sag Ihnen immer der Triathlon hat charakterbildende Funktion, weil man Organisation lernt, Planung und Rechenschaft abzulegen über das was man tut: „Was bin ich bereit dafür zu tun um ne zwei in Mathe zu kriegen?“ Und nach der Klausur muss ich Rechenschaft ablegen: hab ich genug Zeit investiert? Hab ich das Richtige gelernt und umgesetzt? Gleichzeitig in den anderen Fächern nicht schlechter werden- deshalb ist Triathlon und Schule eine ganz enge Verbindung.

L: Also Organisationsplanung.

F: Ja- Rechenschaft abzulegen wenn‘s geklappt hat, und Rechenschaft abzulegen wenn‘s nicht geklappt hat.

L: Bekommst Du Gratulationen von Deinen Schülern nach einem Altersklassensieg?

F: Nach Frankfurt stand einmal an der Tafel: „Die ersten 1,9 KM in 1:42 auf 100 und die zweiten in 1:35 min/100 – warum so langsam angefangen?“ (lacht) ja manche wissen‘s schon, aber die meisten natürlich nicht. Das kann sich ja auch kein vernünftiger Mensch vorstellen die Distanzen. Bin ja schon froh wenn die mit dem Rad in die Schule fahren.

L: Welches war Dein schönster Wettkampf?

F: Oh, es haben so viele Wettkämpfe was Schönes. Der Zieleinlauf in Köln zum Beispiel nach 9:28h war sehr schön, da ist richtig viel zusammengelaufen und ich hab gewusst, ich werde nie mehr so schnell sein. Das Schwimmen in Regensburg war schön- ein ganz toller See! Die Radstrecke in Zofingen war wunderschön: die Straße geschleckt – traumhafte Bedingungen. Wenn ich zurückdenke an Immenstadt, das waren unglaubliche Bedingungen und ich bin stolz drauf! Ich lauf seit 8 Wochen nur noch in diesem Shirt hier rum (Immenstadt Kapuzenshirt). Es waren die schlimmsten Schmerzen und der schönste Wettkampf wahrscheinlich. Immenstadt – Allgäu- so schön!

L: Woran denkst Du in den Minuten vor dem Start?

F: Man versucht sich halt mit Routinen wieder runterzuholen, weil das so unendlich aufregend ist. Schon im Vorfeld: ich ertrag den Wettkampf (-platz) gar nicht, hol schnell meine Unterlagen ab und bin wieder weg. Ich ertrag die Leute nicht. Dann ruf ich meine Frau an und sag: Die sehen alle so toll aus und haben so geringes Unterhautfett, so tolle Räder und schieben so viel Geld in die Wechselzone! Dann sagt sie: Mann! Du hast Geld dafür bezahlt, stell Dich dahin! Du bist gut, Du wirst 9 von 10 wieder schlagen. Jetzt geh an den Start und stell Dich nicht so an! Daran denk ich natürlich: dass es oft geklappt hat und schön war. Und dann ganz wichtig: 91. Psalm: „Denn er hat seinen Engeln befohlen über mich- dass sie mich behüten auf allen meinen Wegen, dass sie mich auf den Händen tragen meine Füße nicht gegen einen Stein stoßen“ Ganz wichtig! Das singe ich mir vor in der Vertonung von Mendelsohn und das ist sehr, sehr beruhigend. Wunderschön!

L: Bist Du sportsüchtig?

F: Ja natürlich! Ich hab bei allem einen hohen Suchtfaktor. Wahrscheinlich könnte ich nicht ohne das. Also von heut auf morgen aufhören sowieso nicht. Ich glaube ich wäre ungenießbar wenn ich kein Sport mehr mach dürfte. Man müsste halt was Anderes tun. Ich könnt auch zehn Stunden in der Woche Klavierspielen oder mal richtig Englisch lernen- ich kann überhaupt kein richtiges Englisch.

L: Was würdest Du tun wenn Dein Arzt Dir Wettkämpfe verbieten würde?

F: Ja- war ja kurz davor. Mir wär‘s fast lieber wenn er sagen würde Du kannst Deinen Arm oder die Beine nicht mehr bewegen, dann geh ich halt im Rollstuhl und mach da irgendwas. Wenn‘s in dem Bereich gar nicht geht müsst man sich neu erfinden und das ist schwer. Ich wüsst‘ nicht was dann kommt. Ich hab ja früher Klavier gespielt- nie erfolgreich, aber vielleicht fängt man sowas wieder an.

L: Was hältst Du davon wenn Profis Kurse anbieten wie z. B. Ute Mückel?

F: Profi heißt für mich vom Sport und Sponsoren leben zu können. Aber wieviel sind das? Das sind nur wenige. Aber ich hab dafür Verständnis dafür, wenn die „aufstocken“ müssen. Und wenn‘s Leute gibt die sagen „ich bin jetzt im Ute Mückel Triathlonteam“ und für die ist das schön, dann ist das ja in Ordnung.

L: Ich wollte die Frage so verstanden haben: Was bietet das für uns Amateure? Wenn Ute Mückel einen Kurs macht, kriegt man wirklich was mit von den Profitechniken, oder ist das eine Trainingsstunde wie man sie auch im Fächerbad kaufen kann?

F: Trainer sind immer dann gute Trainer wenn sie glaubwürdig sind für den Athleten. Und wenn ich die Glaubwürdigkeit einer Ute Mückel brauche, und der guck ich genau zu, weil die das ja gut kann, dann geh ich dahin. Aber es reicht halt nicht zu sagen das war eine frühere Leistungssportlerin. Der Usain Bolt braucht ja auch einen Trainer. Der ist niemals schneller gelaufen als Usain Bolt, aber der weiß wie Laufen funktioniert. Und ich brauch wenn ich wissen will wie Schwimmen funktioniert keinen Schwimmprofi.

L: Karlsruhe bietet grüne hüglige Umgebung, Baggerseen, grüne Laufstrecken- warum gibt’s keinen City-Triathlon in Karlsruhe?

F: Tja- wir haben‘s ja mal versucht. Es gab vor acht-neun Jahren ja mal den Versuch in Ettlingen was zu installieren. Und wenn ich‘s richtig mitgekriegt hab ist das daran gescheitert, dass die Baggerseemiete so unendlich teuer gewesen wäre, und daran ist das gescheitert. Ich find‘s auch schade, dass ‘ne Stadt in der Größenordnung das nicht bieten kann. Andererseits gibt’s viele Laufwettkämpfe und es gibt viel im Umfeld – lieber wenig gute Wettkämpfe als viele schlechte. Und jetzt gibt es ja unseren tollen Crossduathlon!

L: Könntest Du Dir vorstellen professioneller Trainer zu werden?

F: Ich bin professioneller Lehrer zunächst einmal. Aber ja- ich mach demnächst mal den Trainerschein. Ich kann mir auch vorstellen dass ich mal eine B-Lizenz mache und dann sehen wir weiter. Aber ich kann mir nicht vorstellen dass ich das zu meinem Beruf mache, sondern ich mache das mehr für mich um verschiedene Sachen wieder aufzufrischen. Vielleicht irgendwann mal ein berufliches Standbein neben der Schule.

L: Gibt es ein Vorbild im Profisport?

F: Weiß man nicht, weil man von denen immer nur die Fassade kennt. Ich find die Sportler bewundernswert, die auch als Mensch bewundernswert sind. Es gibt viele hervorragende Sportler- aber so Leute wie Emil Zátopek: bei Prager Frühling auf einem Panzer stehen und die Leute zurückhalten. Oder Paavo Nurmi oder Gino Bartali, der auf seinen Trainingsfahrten unter seinem Sattel die Pässe von Juden geschmuggelt hat- nach Italien und Österreich- damit Fluchthilfe geleistet hat. Sowas find ich toll. Wenn man mit dem Sport Gutes macht. Nur schnell rennen oder hoch springen ist schön, aber das reicht noch nicht um Vorbild zu sein für mich.

L: Kannst Du Ernährungstipps für die Vereinskollegen nennen?

F: Nein, da ich ein schlechtes Vorbild bin. Ich funktionier mit Bier und Gummibärchen. Man verlangt von seinem Körper viel, und dann muss man ihm auch das geben was er haben will. Von dem Körper immer nur Leistung zu verlangen und ihm was vorzuenthalten was er haben will passt nicht zusammen. Wenn ich mich vegetarisch ernähre und dabei gut fühle, dann ist das wahrscheinlich sehr schön, aber wenn ich immer nur schlecht gelaunt bin, weil ich auf das verzichte was ich eigentlich brauche, dann geht’s auf den Charakter und letztlich auf die Leistung.

L: Also Du isst worauf Du Lust hast?

F: Ja! Ich hab wahrscheinlich 5 Kilo Übergewicht und 11% Unterhautfett – und das gönn ich mir! Ich möchte auf nix verzichten! Meine Fettfreie Masse ist exzellent- aber ich hab halt auch 11% Fett.

L: Was isst Du vor einem Wettkampf?

F: Weißbrot mit Honig. Am Abend vorher Nudeln, im Wettkampf nur noch Gels, Cola Iso- von allem viel.

L: Wenn Du einem Sportignoranten die Faszination für Triathlon erklären solltest, was würdest Du ihm erzählen?

F: Bei der Langdistanz: Drei Begriffe: Ruhe, Kontrolle, Reduktion. Ich brauch Ruhe vor dem Start Konzentration, keine Fehler machen, ich darf mich nicht übernehmen. Schwimmen auf dem Rad: Kontrolle: wie weit bin ich? Wie weit ist es bis zum Ziel? Wie steht der Wind? Was macht meine Ernährung? Wieviel Wasser habe ich noch? Wenn ich das alles durchhabe, kann ich wieder von vorne anfangen. Auf dem Rad mach ich nix anderes als zu versuchen die Kontrolle zu kriegen. Und dann schrumpft die Welt zusammen auf die zehn Meter vor mir. Und das wird ganz reduziert. Und dann taucht mal jemand auf am Rand: eine schöne Frau – toll! Oder irgendeiner der irgendein Wort sagt, der bringt mich dann 5km weiter. Aber die Welt schrumpft zusammen und wird überschaubar. Es ist so einfach: ich muss nur noch ins Ziel, und das ist ein Ziel das ich erreichen kann. Und alles andere kann ich nicht überschauen: Wer ist der Gute? Russland oder Ukraine? Wer hört wen ab? Beim Triathlon ist‘s einfach und überschaubar. Ruhe, Kontrolle und Reduktion. Man hat das Gefühl, dass man einen Teilbereich der Welt beherrschbar machen kann. Tolles Gefühl. Sister Madonna Buder hat in Roth zu jedem Teilnehmer gesagt: Finde Deinen Frieden, damit Du Frieden weitergeben kannst.

L: Von der Frau könnten wir noch einiges lernen. Für viele gilt Hawaii als Ritterschlag im Triathlon. Was würdest Du geben um dabei zu sein?

F: Ich probier‘s ja dieses Jahr nochmal. Letztes Mal haben mir in Kalmar 5 Minuten gefehlt. Aber natürlich brauche ich immer sehr, sehr viel Glück im Rennen. Und dann müsste man 10 Tage Sonderurlaub genehmigt kriegen.

L: Wie wichtig ist die mentale Seite beim Wettkampf?

F: Ganz wichtig! Das Wichtigste überhaupt. Kopfkino ist das ganz Entscheidende. Du musst ja 9,5h in der Lage sein Schönwetter zu machen. Ich hab da ganz früh schon angefangen neurolinguistisches Programmieren zu machen. Die Nervenbahnen am kleinen Finger z. B. oder am Ohrläppchen haben Umkehrpunkte- da kann man Gefühle speichern. Wenn ich beim Laufen da hindrück‘, kann ich mit meinen Kindern sprechen. Das ist so schön und hilft mir unheimlich weiter wenn‘s mir dreckig geht. Der Puls geht 5 Schläge runter und die Gesichtszüge entspannen sich.

L: Wann erscheint Dein Buch mit Trainingsplänen?

F: Meins? – Nie! Das macht doch keinen Sinn nach einem Buch zu trainieren. Ich schreib die Pläne für unsere Gruppen, die ich kenne.

L: Ein Wort zum Bier?

F: Es ist lecker! Und wenn man vorher nur gechlortes Wasser getrunken hat ist es das worauf man sich im Training freuen kann.

L: Welchen Wettkampf würdest Du nicht nochmal machen?

F: Keinen! … Köln brauch ich nicht mehr machen- hab ich schon vier Mal. Roth kann man immer wieder machen. In Frankfurt hab ich noch ‘ne Rechnung mit der Laufstrecke offen – wenn der Marco Lopez nicht gewesen wär hätt ich ganz große Probleme gekriegt. Der stand einfach da und hat gesagt: „Du bist halt a Maschien – Lauf ins Ziel, du bist a Maschien- „ und das war schön!

L: Also keinen Wettkampf wo Du sagen würdest: Einmal und nie wieder!

F: Nee – gibt’s bei Dir da einen?

L: Nööö.

F: Auch die schlechten waren gut, wo ich da im Wasser lag und schier ertrunken bin. Dann mach‘ste halt noch die drittbeste Radzeit, läufst ins Ziel und fährst heim zu den Kindern. Ist doch toll!

L: Was glaubst Du wieviel Prozent der Amateure am Start einer Volldistanz mit nicht erlaubten Substanzen experimentiert haben?

F: Schwierig. In einer Umfrage der deutschen Sporthilfe haben knapp 50% der Kaderathleten die Antwort nach Doping verweigert oder Doping zugegeben. Ich fürchte, dass es bei den Amateuren noch mehr sind. In Frankfurt beim Ironman haben 70% Schmerzmittel genommen – da lagen die Blister auf der Straße rum. Der Sport ist halt so ‘ne Ersatzbefriedigung geworden, weil da jeder in seinem Maße Erfolge erzielen kann, die er im Beruf oder bei Frauen oder Männern nicht hat. Bei Amateuren vermute ich‘s noch mehr- weil man dort nicht kontrolliert wird. Aber wir machen das ja ganz gut im Triathlon, dass wir für jede Altersklasse ‘ne Urkunde vergeben. So dass jeder sagen kann ich bin erfolgreich- ich bin unter den ersten 10.

L: Welche Gefahren bestehen durch die Einnahme solcher Substanzen?

F: Ganz unterschiedlich: wenn ich Entzündungshemmer nehme setze ich ja den Körper mutwillig außer Gefecht; wenn ich Schmerzmittel nehme ignoriere ich ja ein Warnsignal und wenn ich EPO nehme habe ich so viel rote Blutkörperchen, dass die sich an der Gefäßwand anlagern können und ich einen Herzinfarkt bekommen kann. Wenn ich Cortison nehme schädige ich auf Dauer meine Leber und meine Lunge. Und wenn ich muskelaufbauende Substanzen nehme wachsen mir Brüste- egal was ich nehme: ich tue meinem Körper überhaupt nichts Gutes. Deswegen kann ich mir das gar nicht vorstellen- das wäre auch ein Scheidungsgrund! Das ist unverantwortlich gegenüber meiner Frau, den Kindern und mir selbst.

L: Gibt‘s einen irdischen Traum den Du Dir gerne erfüllen würdest?

F: Ich bin in der beneidenswerten Situation, dass ich glaube mir alles erfüllen zu können was ich will. Ich habe eine Frau, die mich voll unterstützt. Ich habe eine Familie die da mitmacht. Ich bin glücklich!

L: Vielen Dank für das Interview!

Felix Tutsch

Felix Tutsch